Die Größe 42

Die magische Grenze 42

-

Bei Douglas Adams „Per Anhalter durch die Galaxis ist 42 die Antwort auf den Sinn des Lebens, das Universum und den ganzen Rest“. Mit der Antwort wusste niemand was anzufangen, deswegen machte man sich danach auf die Suche nach der korrekten Frage. Auch im echten Leben – vor allem bei Frauen mit Kurven – wirft die 42 auch eine Menge Fragen auf und beantwortet sehr wenige. Denn 42 ist die magische Größengrenze, die eine Größe, die es noch im normalen Laden zu kaufen gibt, aber in der Modeszene schon unter Plus fällt.

Die Hersteller tun ihr Möglichstes, die 42 so richtig kompliziert werden zu lassen: Bei diversen Händlern ist 42 recht großzügig bemessen, bei anderen – vor allem modischeren – Labels ist die Größe so klein, dass eine echte 42 nicht hineinpasst, oder zumindest partiell nicht hineinpasst, was de facto aufs Gleiche hinausläuft. Es scheitert oft an Po und Busen, diese Formen sind komischerweise oft nicht vorgesehen bei Damenbekleidung. Der Rest passt, doch da spannt es. 42 ist eine Zwischengröße, bei der man eigentlich zu groß ist für „normale“ Größen und zu dünn für echte Plussize ist. Ja, auch das kann ein Dilemma sein.

-

Nun könnte ein schlauer Kopf sagen: Na, dann such dir ein Label, bei dem dir 42 und halt dich da dran. Schlau gedacht, funzt aber nicht, denn die Größen variieren auch innerhalb eines Labels um ein Etliches. Neulich war mir ein Kleid mit Größe 38 zu weit, dafür hat mein Busen den Blazer mit Größe 42 fast gesprengt. WAS DENN NUN?

Was tun? Ich bin ganz klar für eine Normierung. Also die Industrie, bei der es möglich ist, jede Schraube zu normen, sollte verbindliche Größen festlegen: Also eine Größe 42 hätte denn bestimmte klare Vorgaben, welche Maße ein Körper haben darf, der in diese Größe passen soll. Und wenn dann die Knöpfe am Busen klaffen, obwohl die Maße stimmen, kann der Hersteller abgemahnt werden. Da würde das aber schnell gehen, dass sich da alle einigen. Wir Verbraucher müssten uns da wehren und fordern, Kleidung zu bekommen, auf deren Maße man sich verlassen kann. Gerade der steigende Onlinehandel mit wachsenden Retouren müsste eigentlich in eigenem Interesse wissen, dass das nur helfen kann und viel Ärger spart. Beiden Seiten.

-

Ein klassischer Knackpunkt ist die Knopfleiste. Nichts verdirbt ein Outfit so nachhaltig wie Blusen etc, die am Busen spannen, Falten werfen oder gar spindelförmige Löcher bekommen. Das addiert sofort 5 Kilo. Und mindestens so viel Unsicherheit, wenn man im Büro im Meeting diskret kucken muss, ob die Bluse plötzlich die Sicht auf den BH freigibt. Mein Trick: Ich trage gerne Blusen mit einem geringen Stretchanteil und nähe den Teil der Knopfleiste, der direkt über dem Busen liegt, von innen zu. So sieht man das nicht und die Bluse sitzt plötzlich perfekt. Auch ein Push-BH, der die Oberweite in der Mitte zusammendrückt, kann helfen. Also nicht die Bhs, die den Busen nach oben pressen, sondern die, die der Bewegung nach außen entgegenwirken. Das ist aber dann ein Look, der mehr für die Freizeit taugt.

-

Stretch ist sowieso unser Freund. Viele meiden das Material, weil sie denken, das liegt zu eng am Körper, aber es ist perfekt für kleinere Plussizes. Probiert es aus! Ein gutes Beispiel ist die tolle Stretchlegging von Mable, zu sehen auf unserem Produktfoto.

Um es euch einfacher zu machen, die passende Größe zu finden, haben wir jetzt einen Größenrechner auf Lovely Curves. Zu finden ist dieser direkt unter den jeweiligen Produktinformationen unserer Artikel bei weiterführende Links. Schaut doch mal rein.

Eure Katrin.

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.